Feb 232013
 

DSCF1167Punkt 18:30 Uhr verwandelte sich heute der Ostbahnhof in Berlins größten Konzertsaal. Drei Berliner Chöre brachten die Haupthalle mit Werken von Veljo Tormis, Robert Shaw u.a. für eine halbe Stunde zum Klingen und vereinten sich dann für die Uraufführung des Stückes „Ostbahnhof“ von Sabine Wüsthoff: Zugverkehr, Alltagshetze und das rastlose Hin und Her im Bahnhof inspirierten die Komponistin zu rhythmischen Chorklängen mit originellen Klangeffekten.

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Die vielen Kameras ließen schon vorher vermuten, dass sich hier gleich etwas Besonderes ereignen würde. Begleitet vom rbb-Fernsehen startete das Luisen-Vocalensemble auf einer der beiden Haupttreppen im Foyer des Bahnhofs unter der Leitung von Alexander Lebek mit “Reincarnations“ von Samuel Barber. Zahlreichn Zuhörer füllten nicht nur die gesamte Eingangshalle, sondern auch die Galerien in der oberen Etage. Es folgten der Hugo-Distler-Chor (Stefan Schuck) und der Kammerchor Passion (Matthias Schmelmer), bevor die vorher getrennten Chöre zu einem Chor verschmolzen, um gemeinsam Sabine Wüsthoffs Uraufführung „Ostbahnhof“ zu singen.

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Am Ende locken die Sängerinnen und Sänger die Zuhörer mit einer akustischen Überraschung ins RADIALSYSTEM V zur Nacht der Chöre.