Feb 232013
 

studiosicantandiEinige der besten Chöre Berlins gestalteten am 22. Februar die „Nacht der Chöre“ im RADIALSYSTEM V und bildeten in ihrer unterschiedlichen Ausrichtung und mit den von ihnen zusammengestellten Programmen das große Spektrum der Vokalmusik ab. Ein außergewöhnliches Konzertereignis, vielfältig wie die Chormusik selbst: von klassisch bis jazzig, von traditionell bis experimentell. Einen Eindruck von der Berliner Nacht der Chöre geben die Videomitschnitte der verschiedenen Auftritte. Schauen und hören Sie rein!

Den Anfang machten die studiosi cantandi, die unter der Leitung von Norbert Ochmann das Magnificat für Chor, vier E-Gitarren, E-Bass und Schlagzeug von Christian Paczkowski (*1968) zur Uraufführung brachten. Einen Ausschnitt aus dem Werk sehen und hören Sie hier:

„Bouree – Englische Suite für Cembalo“ von Johann Sebastian Bach sangen die vocal-concertisten Berlin unter der Leitung von Kristian Commichau. Moment – „Suite für Cembalo“ gesungen??? Sie haben richtig gelesen, denn die vocal-concertisten singen tatsächlich auch reine Intrumentalwerke – indem sie scatten. Diese Singtechnik aus der Swingära nutzt einfache Silben, um intrumentale zu vokalisieren – und das klingt dann so:

Chor@Berlin 2013: vocal-concertisten Berlin from Deutscher Chorverband on Vimeo.

Zum Abschluss ihres Auftritts wollten die vocal-concertisten gemeinsam mit dem Publikum das „Ave Maria“ von Johann Sebastian Bach bzw. Charles Gounod singen. Dazu bedurfte es jedoch zunächst einiger pädagogische Arbeit von Kristian Commichau:

Chor@Berlin 2013: vocal-concertisten Berlin from Deutscher Chorverband on Vimeo.

Und das Ergebnis nach dem gemeinsamen Proben klang dann so:

Chor@Berlin 2013: vocal-concertisten Berlin from Deutscher Chorverband on Vimeo.

Der Kammerchor Tonikum sang unter der Leitung von Kerstin Behnke „Volgea l’anima mia“ von Claudio Monteverdi:

Der neue chor berlin sang unter der Leitung von Maike Bühle „Trois beaux oiseaux du Paradis“ von Maurice Ravel:

Chor@Berlin 2013: neuer chor berlin from Deutscher Chorverband on Vimeo.

Cantus Domus trat unter der Leitung von Ralf Sochaczewsky mit „Ein deutsches Requiem“ von Johannes Brahms auf, und zwar in der Fassung für Klavier zu 4 Händen auf und sang daraus: „Denn alles Fleisch, es ist wie Gras“:

Chor@Berlin 2013: Cantus Domus from Deutscher Chorverband on Vimeo.

Die Fabulous Fridays sangen unter der Leitung von Michael Betzner-Brandt „Sag kein Wort“ nach einem Arrangement von FabFridays-Sängerin Cathlen Lüdde:

Chor@Berlin 2013: Fabulous Fridays from Deutscher Chorverband on Vimeo.

Gegen Mitternacht sangen die Fabulous Fridays dann gemeinsam mit den tanzenden Besuchern den bereits aus den vergangenen Jahren bekannten Ohrwurm „Chor@Berlin im Radialsystem“:

Chor@Berlin 2013: Fabulous Fridays from Deutscher Chorverband on Vimeo.

Wer gestern nicht dabei sein konnte, hat heute die Möglichkeit die Potsdamer Nacht der Chöre zu erleben. Ab 19 Uhr stehen auch hier ausgewählte Ensembles auf der Bühne im Nikolaisaal Potsdam.

  One Response to “Eine Uraufführung, Bach gescattet und ein tanzendes Publikum – die Höhepunkte der Nacht der Chöre”

  1. Hallo Herr Schalz,
    ich singe im ncb und war auch heute im Seminar für Pressearbeit mit Ihnen, es hat viele Denkanstöße geliefert, danke schön dafür.

    Gibt es die Möglichkeit, weitere Filmaufnahmen des Konzerts gestern Abend herunterzuladen oder auf Vimeo zu stellen?
    Mit freundlichen Grüßen,

    — Wolfram Eberstein

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