Feb 242013
 

Einsteigen! Chor-Installation im OstbahnhofAuch bei der dritten Auflage von Chor@Berlin ist die Verbindung von Chorgesang und Öffentlichkeitsarbeit wieder ein großes Thema – und zwar in mehrfacher Hinsicht. Erstmals gab es einen Workshop für Chöre, in dem Grundtechniken der Pressearbeit vermittelt wurden. Auf der anderen Seite sprangen die Medien auch in diesem Jahr wieder auf das Thema Singen an: Neben großen Artikeln in den Printmedien wie Berliner Zeitung, taz, Potsdamer Neueste Nachrichten, Märkische Oderzeitung, Tip und Zitty berichteten auch Fernseh- und Radiosender mit verschiedenen Formaten vom und über das Vokalfest. Einen Blick hinter die Kulissen bieten unsere Kurzen Video-Clips in diesem Beitrag!

DSCF1256Rund 30 Interessierte aus Berliner und Brandenburger Chören waren zum Workshop „Pressearbeit für Chöre“ mit Bettina Schuseil (Öffentlichkeitsarbeit des RADIALSYSTEMS V) und Daniel Schalz (Öffentlichkeitsarbeit Deutscher Chorverband) gekommen. Schon die Vorstellungsrunde machte deutlich, dass die Teilnehmer in ihren Vorerfahrungen sehr heterogen zusammengesetzt waren – von Chormitgliedern, die noch nie Öffentlichkeitsarbeit gemacht hatten und einfach mal reinschnuppern wollten, bis hauptberufliche Medien-Profis.

DSCF1257Die Workshop-Leiter vermittelten in einer Powerpoint-Präsentation mit vielen Beispielen aus ihrer beruflichen Praxis die wichtigsten Grundzüge guter und erfolgreicher Pressearbeit – von Selbstverständlichkeiten wie einer eigenen Homepage, über das Verfassen einer Pressemitteilung und der Produktion guter Fotos bis zum Aufbau eines Verteilers und der Organisation von Pressekonferenzen. Im Erfahrungsaustausch wurde deutlich, dass in der Chorszene offenbar ein großer Bedarf nach derartigen Angeboten besteht und die Öffentlichkeitsarbeit in den meisten Chören immer noch stiefmütterlich behandelt wird. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, dass sich gute Pressearbeit nicht mit Links machen lässt, sondern einen hohen personellen Einsatz erfordert.

Das Geschäft der Journalisten – also gewissermaßen die „andere Seite“ – ließ sich bei Chor@Berlin auch dieses Jahr wieder aus nächster Nähe beobachten. rbb-Fernsehen berichtete sogar live vom der Chor-Installation im Ostbahnhof am Freitagabend. Dass selbst eine nur wenige Minuten dauernde Live-Schalte dabei für alle Beteiligten Schwerstarbeit ist, vermittelt unser kurzer Video-Clip:

Die Kollegen vom Radio haben es dagegen etwas leichter, da sie sich für ihre Sendung ganz auf die Audio-Aufnahme konzentrieren können und sich keine weiteren Gedanken um das so genannte Setting machen müssen. Gefragter Interview-Partner war auch dieses Mal wieder DCV-Präsident Henning Scherf, von dem wir einen kurzen Video-Clip im Gespräch mit Claus Fischer vom Kulturmagazin „Figaro“ des MDR haben. Dort erzählt er unter anderem von einem traumatischen Erlebnis, wie er als Jugendlicher wegen seines Stimmbruchs aus dem Chor flog:

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