Jun 092012
 

Wieder war der Frankfurter Römerplatz am Samstag Nachmittag so voll, dass sich kein freies Fleckchen Erde zeigte. Grund dafür waren die Fairies, die unter der Moderation von Dirk Böhling der Menge mit Songs von den Beatles einheizten.

Gesungen haben die Bremer Songs wie „I feel fine“, „Come together“ und „Here comes the sun“. Bevor „Hey Jude“ gemeinsam mit dem Publikum angestimmt wurde, kam der Hinweis, dass der Text „Naa na na nanana“ heiße und nicht wie irrtümlicherweise häufig angenommen „Laa la la lalalala“. Nach dem Tipp waren alle Textsicher und der Song kein Problem mehr.

Richtig ins Tanzen kam die Menge bei Twist and shout“. Ein beachtlich großer Beatles-Chor der unter die Haut ging und in die Beine fuhr.

  3 Responses to “Beatlemania auf dem Römerberg”

  1. Hat jemand zufäliig diesen bösen Artikel im FAZ Feuilleton am Sonntag über den Beatles-Chor gelesen? Offensichtlich ein Chorhasser mit sehr eingeschränktem Blick, der einen Clown gefrühstückt hat, bevor er den Text geschrieben hat. Sätze wie „mit den Dritten strahlt man besser“ – als ob nur alte Leute auf dem Römer gewesen wären…

  2. Die FAZ hat sich insgesamt durch bösartige Berichterstattung über das Chorfest hervorgetan… in einem allgemeinen Artikel (weiß nicht mehr, welche Seite) wurde auch über ein „mehr als schlecht komponiertes Stück“ geschrieben, „das die Zuhörer quält und nach Alternativen im Festprogramm blättern ließ“.
    Keine Ahnung was das soll – da war wohl jemand frustriert…

  3. Naja, ich war von der Veranstaltung auch enttäuscht. Wo war der Chor? Hab ne laute Band gehört (war gut, sicherlich, aber jetzt nichts so Besonderes) und ein zu den üblichen Passagen mitsingendes und mittanzendes Publikum, das aber völlig übertönt wurde. Ehrlich gesagt sieht es ziemlich genauso aus, wenn unsere Musikvereinsband zu Hause im Festzelt spielt, nur dass das „Gegröle“ vielleicht etwas musikalischer war. Aber ich komme aus dem ländlichen BaWü, will nicht ausschließen, dass so etwas für Leute von anderswo ein neues tolles Erlebnis ist. So sehr jugendlich fand ich das Publikum ehrlich gesagt auch nicht.
    Natürlich kenne ich den Artikel nicht, aber für ne ironische Glosse (3. Zähne war definitiv gut übertrieben) war das Ganze sicher schon verführerisch…