Feb 162012
 

Robert Göstl (re.) mit einem KursteilnehmerChor@Berlin, das viertägige Vokalfest im RADIALSYSTEM V, beginnt – ohne Chor! Denn Robert Göstl, Professor für Kinderchorleitung und das Singen mit Kindern an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, eröffnet seinen Dirigierkurs mit einer Klavierprobe.

Während sich der Workshop-Chor, der von Göstl geleitete Deutscher JugendKammerChor, also im Studio nebenan noch warm singt, bittet der Kursleiter einige der acht aktiven Teilnehmer ans Pult. Sie sollen Pianist Arndt Henzelmann bei  „Er ist’s“ von Hermann Goetz (1840-1876) dirigieren. Ein heiteres, beschwingtes Frühlingslied, das zum Start der zweiten Auflage von Chor@Berlin kaum besser passen könnte. Denn nicht nur bricht die Sonne strahlend durch die Glasfassade des RADIALSYSTEMS, auch herrscht im ganzen Haus von eine erwartungsvolle Aufbruchstimmung: Nach monatelanger Vorbereitung wird jetzt endlich gesungen, gehört, gelernt und diskutiert – und das vier Tage lang!

Zehn Stücke hat Robert Göstl ausgesucht, die er mit den Kursteilnehmern einstudieren und am Samstag um 16 Uhr in einem Abschlusskonzert (es gibt noch Karten!) präsentieren wird. Den Dirigentinnen und Dirigenten steht also noch einige Arbeit bevor, doch schon im ersten Teil des Kurses klärt Göstl einige grundsätzliche Dinge, die ihm wichtig sind. „Auch wenn Ihnen jetzt noch kein Chor gegenüber steht, arbeiten Sie mit den Augen!“, fordert er die Teilnehmer auf. „Denn die Augen sind, auch wenn meist etwas anderes behauptet wird, die wichtigsten Körperteile eines Dirigenten!“

  One Response to “„Die wichtigsten Körperteile eines Dirigenten sind seine Augen!“ Chor@Berlin startet mit Dirigierkurs”

  1. […] Tage haben die Teilnehmer des Chor@Berlin-Dirigierkurses bei Prof. Robert Göstl hart gearbeitet, heute präsentierten sie sich nun dem Publikum. Und das […]