Jan 112011
 
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Von Donnerstag, dem 13.01. bis Sonntag, den 16.01.2011 zeigt CHOR@BERLIN die ganze Vielfalt der Vokalmusik in all ihren Facetten

Ob großes Oratorium oder neues A-cappella-Programm, ob Kammerchöre oder freie Improvisationsensembles – das Radialsystem in Berlin wird vier Tage lang zum Zentrum der Vokalmusik. CHOR@BERLIN wird vom Deutschen Chorverband und dem Kulturzentrum Radialsystem V entwickelt, realisiert und veranstaltet. ?CHOR@BERLIN ist Konzert, Workshop und Symposium zugleich. Es wird der Branchentreff der Berliner Chorszene mit bundesweiter Ausstrahlung.

Eröffnet wird das Festival 2011 mit einem eigens konzipierten Programm der Vokalakademie Berlin unter der Leitung von Frank Markowitsch. Das Ensemble wurde 2006 auf Initiative von René Jacobs im Rahmen der Innsbrucker Festwochen für Alte Musik als Akademieprojekt unter dem Namen „Innsbruck Festival Chorus“ ins Leben gerufen. Das Konzept des Ensembles, das seit 2007 unter der Leitung von Frank Markowitsch steht, ist so einfach wie einzigartig: Junge Sängerinnen und Sänger mit fundierter Ensembleerfahrung werden in jeder Stimmgruppe von professionellen Stimmcoaches betreut; zusätzlich erhalten sie parallel während der Arbeitsphasen individuellen Gesangsunterricht.

Der zweite Festivaltag zeigt die Vielfalt und Qualität der Chorszene. Neun Berliner Chöre stellen jeweils ein kurzes ausgewähltes A-cappella-Programm vor. Am 14.1. trifft Eric Witacre dann im Dirigierworkshop die Vokalakademie Berlin und Friederike Woebcken, bevor er ab 14:00 Uhr live zu erleben sein wird.Der Komponist und Chorleiter hat mit seinem Konzept der virtuellen Chöre Aufsehen erregt und im September letzten Jahres schon bei CHOR.COM im September letzten Jahres die Zuschauer begeistert.

Am Samstag, dem dritten Tag, bespielen unterschiedliche kleine und große Vokalensembles das ganze Haus (ChorWerk Ruhr unter der Leitung von Rupert Huber, Fabulous Fridays u.v.a.m.). Das Abschlusskonzert am Sonntagnachmittag gestaltet der RIAS Kammerchor unter der Leitung von Michael Alber. Das Programm mit Höhepunkten der Chormusik des 19. Jahrhunderts steht dabei in der Tradition der Sing-Akademien und Oratorienchöre, die zu jener Zeit entstanden, und spiegelt die Etablierung des Chorsingens als breite musikalische Bewegung wider. Zusätzlich zu Konzerten und Dirigierkurs gibt es Best-Practice-Präsentationen, Gespräche, einen von Michael Betzner-Brandt geleiteten „Ich-kann-nicht-singen-Chor“ für alle, die schon immer singen wollten, es sich aber noch nie getraut haben und viele andere interessante Programmpunkte. Einen Überblick über das Gesamtprogramm steht als PDF-Flyer bereit.

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