Jan 152011
 
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Fabulous Fridays präsentieren den offiziellen Chor@Berlin Lick.Eine kurze Melodie, eine Paar Noten des Instrumentes, die solo erklingen – damit ist eigentlich ein Lick gemeint. Die kleine Schwester des Solos sozusagen. Beim Jazz gehört das Improvisieren über diese paar „Worte“ zum Standard, weswegen die Faboulous Fridays, der Jazz-Pop-Chor der Universität der Künste Berlin, bei der Nacht der Berliner Chöre sich diese Form des Gesanges nicht nehmen ließen. Was sich so leicht anhört ist in Wirklichkeit eine hohe Anforderung an den Sänger. Einerseits muss er die passenden Blues-Skalen im Kopf haben und wissen, welche Töne passen und welche nicht. Andererseits muss er genauestens auf das hören, was die Sänger im Background oder sein Vorsänger an Material vorgibt. Wenn beides zusammen passt kommen Glanzstücke heraus – wie der offizielle Chor@Berlin Lick. Vielleicht wird dieser sogar noch einmal separat im Tonstudio aufgenommen, wer weiß…

© Christoph Mueller-Girod

Vor den Proben hatte der Chorleiter der Fabulous Fridays, Michael Betzner Brandt, Zeit um einige Fragen über seinen Chor und seine Tätigkeit zu beantworten. Unter anderem erklärte er warum die Fabulous Fridays gerne mit aber auch gerne ohne Noten singen…

© Christoph Mueller-Girod